Presse

.... wieder ein Projekt unserer Fördergesellschaft Gesang und Begleitung
(Gesellschaft zur Förderung junger begabter SängerInnen und PianistInnen e. V., Passau)
in Zusammenarbeit mit dem Theater in Pfarrkirchen - Theater unterwegs:

Passauer Neue Presse

- VIVA Mozart, Verdi & Walzerkönig Strauß -
26. August 2013, KulturBühne Spielbank Bad Füssing

PresseStimmen zu
G. Puccini - Der Macho von Lucca - Theater in Pfarrkirchen

Auszüge aus Passauer Neue Presse vom 26. November 2012

"Der größte Macho von Italien" - 'Theater in Pfarrkirchen' begeistert mit Abend über die spannende Lebensgeschichte von Giacomo Puccini

Braucht Pfarrkirchen jetzt ein Opernhaus? Der große Erfolg der Gala zu Ehren Puccinis mit internationaler Künstlerbesetzung im KolpingHaus ließe das fast vermuten.

"Und dann kam Manon Lescaut:" Aus dem 1893 in Turin uraufgeführten "Drama lirico" interpretierte Bettina Wechselberger hervorragend die Arie der Manon "In quelle trine morbide". Aber auch mit "Sole E Amore" aus "Composizione vocali da camera" brillierte Anne Wieben und Tenor Harald Wurmsdobler begeistere das Publikum mit "Terra e Mare".

Munter ging es nach der Pause im Schaffen des Komponisten weiter. 1896 wurde in Turin die Oper "La Boheme" uraufgeführt. Kritiker verrissen das Werk, aber dem Publikum gefiel es. Und mit zwei Arien aus der Oper begeisterten Bettina Wechselberger und Anne Wieben das Publikum.

Mit "Gauner, Gauner..." entließ das Ensemble die Besucher des wunderbaren Opernabends. Und wie sagte Don Giulio, anspielend auf den dritten Teil des Werkes "Gianni Schicci": "Für diese Gaunerei wurde Gianni Schicci durch die Hölle gejagt. Sei´s drum; wenn Sie sich heute Abend gut unterhalten haben, gewähren Sie ihm mildernde Umstände!" Einen besonderen Applaus erhielt Jimmy Chiang, der in exzellenter Weise die Sänger am Flügel begleitet hatte. Und mit "Nessun dorma" aus "Turandot", 1926 in Mailand uraufgeführt, gab das gesamte Ensemble eine begeisternde Zugabe.

ORPHEUS - Clauspeter Koscielny
zu Pfarrkirchen

Nessun dorma! Da brauchte Pfarrkirchens Theater DIE MASKE und seine Intendantin Petra Weber-Schuwerack nicht drum bangen. Im Gegenteil, die unterhaltsame MusikTheater-Show Puccini - Der Macho von Lucca wirkte auf das Publikum wie ein Aufputschmittel.
Erzählt als Erinnerung des Puccini-Verlegers Ricordi, zog Franz-Josef Schuwerack mit Witz und Wissenswertem die Zuschauer spontan in seinen Bann. Miterlebt und mitgefühlt begleitete im wahrsten Sinne des Wortes Jimmy Chiang am Flügel ein Sextett an ausgezeichneten Künstlern (die Soprane Anne Wieben, Eunjeong Hwang, Bettina Wechselberger, Antonietta Jana; der Mezzo Petra Weber-Schuwerack und der Tenor Harald Wurmsdobler), die aus fast allen Opern und mit ausgewählten Liedern Puccinis sowohl Hits als auch Unbekanntes stimmlich vorzüglich und darstellerisch stark ambitioniert boten. Diese Mini-Gala mit den spannenden Lebensgeschichten Puccinis hat das Zeug, Furore zu machen! Bravo, tutti!


 

Giacomo Puccini - Der Macho von Lucca

Pressebericht Passauer Neue Presse

Samstag, den 3. November 2012

 


Presse BarockWerkstatt OPER Schärding (OÖ)

Pressebericht OÖ - Nachrichten

Donnerstag, den 16. August 2012

 


Pressebericht Passauer Neue Presse

Montag, den 13. August 2012

 



 

P r e s s e m i t t e i l u n g

 

JubiläumsMatinee Samstag, den 26. Januar 2008, 11.00 Uhr,

Festsaal Schloß Freudenhain

 

Wolfgang Amadeus Mozart & Co.

Schirmherr Staatsminister Dr. Thomas Goppel

 

Grußworte von

 

Direktor und Hausherr Schloß Freudenhain, Auersperg-Gymnasium,

Hannes Schober

Oberbürgermeister Albert Zankl, Stadt Passau

Bürgermeister der Stadtgemeinde Schärding am Inn, Oberösterreich

Ing. Franz Angerer

 

FestAnsprache Dieter Topp - Präsident KulturForum Europa e. V.

 

Jubiläum der besonderen Art: 10 Jahre -Gesellschaft zur Förderung junger begabter SängerInnen und PianistInnen e.V., Passau"

 

Vor zehn Jahren traf sich in Passau ein kleiner Kreis musikbegeisterter Menschen, die sich zum Ziel gesetzt hatten, jungen und begabten Sängerinnen und Sängern und ebenso herausragenden Pianistinnen und Pianisten den Weg in die künstlerische Karriere ebnen zu helfen, und ihnen damit ihre Chancen zu verbessern, ihr Talent und ihre in Jahren des Studiums erworbenen Fähigkeiten zur Grundlage ihrer Existenz zu machen.

 

Es waren Persönlichkeiten aus dem politischen und wirtschaftlichen Leben der Stadt Passau und große Namen aus der Welt der klassischen Musik, die hier zusammen mit der Initiatorin des Vorhabens, Petra Weber-Schuwerack, eine Fördergesellschaft in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins gründeten.

 

Was waren die Beweggründe der Initiatorin, diese Einrichtung ins Leben zu rufen? "Vieles hat mich dazu gebracht", antwortet Petra Weber-Schuwerack. "Ich selbst habe das große Glück gehabt, eine hervorragende Ausbildung als Opern- und Konzertsängerin durchlaufen zu dürfen. Zu meiner Studienzeit am Konservatorium Wien war der Bezug zur künstlerischen Praxis völlig selbstverständlich, da unterrichteten uns renommierte Sänger der Staatsoper, Schauspieler, Dirigenten, die selbst aktiv im Bühnenleben standen. Unsere Opern- und Operettenklasse studierte professionell jedes Jahr mehrere Produktionen ein, mit denen wir dann auf Tournee durch Österreich gingen - und als ganze Serie verkaufter Vorstellungen im Rahmen der Spielpläne von Theatern bis hin zum Theater an der Wien; da war man von Anfang an mit dem Publikum konfrontiert, da war jeden Abend gewissermaßen Premiere! Wenn junge Künstler auf diese Weise so früh wie möglich den Ernstfall üben können, dann haben sie beste Voraussetzungen für ihre Karriere. So ging es dann auch mir, denn ich kam (ohne Vermittlung durch eine Agentur) direkt aus dem Studium in mein erstes Engagement an der Wiener Volksoper, deren Ensemble-Mitglied ich dann sechs Jahre sein durfte, nach Fusion mit der Staatsoper sogar im Ensemble beider Häuser. Und daraus ergaben sich dann Gastspiele in Klagenfurt, Regensburg, Passau und anderen Häusern - wenn man mal "drin" ist, dann kommt eins zum anderen!"

 

 

 

Das ist es also, die künstlerische Praxis und die Kontakte und Beziehungen zu denjenigen, die "im Geschäft" sind. "Genau - und da habe ich mit mit unserer Fördergesellschaft angesetzt. Zunächst habe ich meine Kontakte aus dem Bühnenleben aktiviert, um an Intendanten, Operndirektoren, Dirigenten, Agenturen heranzukommen, also an Menschen, die in der Bühnenwelt etwas bewegen und Entscheidungen treffen. Mein Ziel war, diese Entscheidungsträger aufmerksam zu machen auf junge Talente, und sie dafür zu gewinnen, dem künstlerischen Nachwuchs eine Chance zu geben - aber bitteschön - den Besten, da bin ich unerbittlich - Durchschnittliches gibt es genug!"

 

Aber wie macht man so etwas?

 

"Eine gute Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu erreichen, ist natürlich ein Gesangswettbewerb, möglichst hochkarätig, möglichst international, möglichst anders als die große Zahl der weltweit stattfindenden Wettbewerbe. Ansetzen muß man da beim Wettbewerbsthema: der jeweiligen "Sache" einen Namen geben, damit jeder Teilnehmer über seine üblichen Vorsing-Arien hinaus arbeiten und sich fordern muß. Bei uns hat jeder Wettbewerb ein eigenes Thema mit einem ausgefeilten Pflichtprogramm bestehend aus einem oder mehreren thematisch passenden Komponisten oder Epochen, das gleichzeitig eine sehr hohe Einstiegshürde für die Kandidaten darstellt. Deswegen gibt es bei uns auch keine Vorentscheidungen mit vielen, vielen Vorsingkandidaten, von denen dann die besten 50 oder 100 überhaupt eine Chance haben, wirklich "im Wettbewerb" zu stehen. Wir fangen erst mit denen an, die ein so umfangreiches Repertoire drauf haben, dass sie von der Jury&xnbsp; richtig gefordert werden können. Ja, und die Jury: da machen wir uns besonders viel Mühe, hier die Kapazitäten nach Passau einzuladen, die zum einen Spezialisten für das jeweilige Wettbewerbsthema sind, und die zum anderen direkt etwas für die jungen Leute tun können. Natürlich ist und bleibt das immer alles sehr spannend".

 

Geht dieses Konzept denn auf? "Ja, voll und ganz. Es vergeht nicht ein Wettbewerbsfinale, an dessen Ende nicht der eine oder andere Teilnehmer die Zusage für ein Rollenstudium, für einen Stückvertrag oder für ein Engagement für eine oder zwei Spielzeiten mit nach Hause nimmt, weil er (oder sie) einen oder mehrere Juroren überzeugt hat. Und unsere Juroren, sofern sie selbst in einem Theater oder Opernhaus Verantwortung tragen, setzen jedesmal im Vorfeld Sonderpreise aus, für ein individuelles Vorsingen, für ein Rollenstudium oder für eine Partie in der nächsten Saison. Eine bessere Chance gibt es nicht, das haben unsere inzwischen fünf Wettbewerbe mit Teilnehmern aus der ganzen Welt (dieses Jahr 2007 aus 22 Nationen) unter Beweis gestellt."

 

Und was tut die Gesellschaft an Förderung, wenn nicht gerade ein Wettbewerb stattfindet, in den zwei Jahren dazwischen? "Die Wettbewerbe sind das eine. Ein anderer Weg ist die Durchführung unserer "Besonderen Vorsingen". Da laden wir drei, vier Theaterleute ins Schloß Freudenhain ein, um ausgewählte junge Sängerinnen und Sänger anzuhören, die uns besonders aufgefallen sind. Da haben die Profis und der Nachwuchs ein ganzes Wochenende lang Gelegenheit, um sich kennenzulernen, und um am Ende des Tages ein intensives Beratungsgespräch zu führen, wie es weitergehen kann. Auch hier führt ein solches musikalisches Kennenlernen nicht selten auf direktem Wege ins Engagement."

 

 

Gut und schön, aber braucht es für eine erfolgreiche Arbeit nicht auch viel Außenwirkung? Alleine "im Verborgenen Gutes tun" ist doch nur die halbe Miete, oder?

 

"Absolut richtig, und auf die Öffentlichkeitswirkung legen wir ganz großen Wert. So hat unsere Arbeit von Anfang an lebhaftes Interesse der Fachwelt und der musikinteressierten Bevölkerung gefunden und die Preisträgerkonzerte im Südostbayerischen Städtetheater Passau, Schloß Freudenhain in Passau, an Spielorten im Landkreis Passau und im benachbarten Oberösterreich sowie jüngst in Wien beweisen, welche Resonanz, ja Begeisterung die jungen Künstler bei den Menschen hervorrufen.

 

 

Und wenn wir schon das große Privileg haben, durch das Engagement des Auersperg-Gymnasiums und seines Direktors Hannes Schober im Schloß Freudenhain arbeiten zu dürfen, dann machen wir dieses Juwel mit seinem besonderen Ambiente gerne zum Spielort für Veranstaltungen und Konzerte mit unseren jungen Talenten. Tradition haben dabei schon die herbstlichen "Schubertiaden" mit szenischer Gestaltung, ebenso wie die Konzerte zu allen möglichen Anlässen, die große Kunst und gute Unterhaltung miteinander verbinden, ich erinnere da an Mozarts 250. Geburtstag, den wir mit über 160 Festgästen im Schloß gefeiert haben, samt Diner bei Kerzenschein. Mir geht es neben der Förderung der jungen Künstler genauso um die Freude des Publikums, denn letztlich ist es das, was ein Intendant einmal groß an sein Theater geschrieben hat: "Wir spielen nur für Euch!""

 

Gespielt und musiziert wird natürlich zum offiziellen Jubiläum, am 26. Januar 2008 im Rahmen einer Matinee ab 11.00 Uhr im Festsaal des Schlosses Freudenhain. Und das dieses markante Bauwerk zu Mozarts Zeit entstanden ist und dieses musikalische Genie am nächsten Tag seinen 252. Geburtstag feiern würde, lautet der Titel des Festprogramms "Wolfgang Amadeus Mozart & Co.".

 

Man darf gespannt sein, was die quirlige Vorsitzende der Fördergesellschaft sich dazu hat einfallen lassen: vor allem natürlich werden auch junge hochbegabte KünstlerInnen zu sehen und zu hören sein .......: Nicole Tamburro, Harald Wurmsdobler, Stelian Gheorghe, Anna Baxter, Antonietta Jana, Natalie Niederhofer und der Ausnahmepianist Jimmy Chiang!!

 

Entgegen der Philosophie von Petra Weber-Schuwerack, daß Kunst niemals umsonst angeboten werden darf, heißt es zu der Matinee ausnahmsweise "Eintritt frei", gewissermaßen als Geburtstagsgeschenk an die Freunde der klassischen Musik.

 

 

 

 

 

Dezember 2007/Januar 2008